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Informationssicherheit. Allgemeines Verständnis.

Обновлено 02.08.2025 07:53

 

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Die Informationstechnologie hat in den letzten drei Jahrzehnten einen echten Durchbruch erzielt. Die Entstehung von Hypertext, IP-Telefonie, Erhöhung der Taktraten von Prozessoren und Bandbreite von Kommunikationskanälen, die Entwicklung von «Cloud-Technologien» und mobilen Geräten und vieles mehr. All dies hat nicht nur die Entwicklung, sondern auch die Wartung der IT-Infrastruktur erheblich erschwert. Es gibt einen neuen Beruf – den Systemadministrator.

Der Systemadministrator ist der Spezialist, der den reibungslosen Betrieb der gesamten IT-Infrastruktur des Unternehmens gewährleistet. Bei weitem nicht der letzte Platz in der Arbeit des Systemadministrators ist die Gewährleistung der Informationssicherheit von Unternehmensressourcen.

Um die Informationssicherheit zu gewährleisten, muss der Administrator die Software selbst ordnungsgemäß installieren und Updates und Patches auf der bereits verwendeten Software installieren. Die Lösung dieser Aufgaben, insbesondere in großen Unternehmen, erfordert oft viel Zeit und eine große Anzahl von Fachleuten, da in großen Unternehmen in der Regel verschiedene Spezialisten mit der Wartung von Telefoniesystemen, E-Mail-Servern, Webressourcen und anderen Systemen beschäftigt sind. Jedes dieser Systeme muss jedoch unter Berücksichtigung der Anforderungen an die Informationssicherheit aufgebaut werden. Informationssysteme sind jedoch in der Regel miteinander verbunden, z. B. E-Mail-Server mit Microsoft Exchange müssen sich einer Active Directory-Domäne anschließen, das IP-Telefoniesystem ist mit dem E-Mail-System verbunden und die Webserver sind mit Datenbankservern verknüpft. Dank der Entwicklung des BYOD-Konzepts (Bring Your Own Device, Bring Your Own Device) nutzen viele Mitarbeiter jetzt ihre mobilen Geräte: Tablets und Telefone. Eine effektive Bereitstellung von Informationssicherheit für solche integrierten Systeme erfordert umfangreiche technische Kenntnisse in verwandten Bereichen, da sonst die schlechte Sicherheit eines Elements eines integrierten Systems alle Anstrengungen zum Schutz anderer Elemente des integrierten Systems negieren kann. Wie sie sagen, wird die Stärke der gesamten Kette durch die Stärke ihres schwächsten Gliedes bestimmt.

Es empfiehlt sich, direkt beim Erstellen eines Unternehmensnetzwerks die strengsten Einstellungen für alle Ressourcen zu verwenden. Anwendungs- und Hardware-Hersteller empfehlen in der Regel die Verwendung der sichersten Betriebsmodi und beschreiben diese im Detail, wie sie sie konfigurieren (z. B. das Anwenden komplexer Kennwörter für die Benutzeranmeldung, das Schützen von E-Mails vor Spam, das Deaktivieren von Standardbenutzerkonten, das Sperren des Remotezugriffs auf Unternehmensressourcen usw.).

Eine typische Situation ist jedoch das Vorhandensein einer Unternehmensinfrastruktur, die über mehrere Jahre hinweg von verschiedenen Spezialisten auf verschiedenen Hardware- und Anwendungsmodellen aufgebaut wurde. Dabei werden cloudbasierte Dienste wie cloudbasierter Dateispeicher, Office-Anwendungen usw. in diese Infrastruktur integriert. Auch hier ist das Problem relevant, das bereits zuvor mit der Verwendung mobiler Geräte erwähnt wurde. In solchen Fällen enthalten Unternehmensressourcen aus verschiedenen Gründen Sicherheitslücken und Mängel im Zusammenhang mit der Informationssicherheit.

Der Systemadministrator hat normalerweise eine Menge Arbeit zu erledigen. Besonders in kleinen Unternehmen mit etwa 100 Arbeitsplätzen, eineinhalb bis zwei Dutzend Servern und einem, maximal zwei Personen muss das alles bedient werden. Daher sind diese Spezialisten täglich damit beschäftigt, aktuelle Aufgaben zu erledigen, z. B. das Lösen von Benutzerproblemen, das Austauschen von Druckerpatronen und Faxpapier, das Vorbereiten von Arbeitsplätzen für neue Benutzer usw. Dabei sind es häufig Aufgaben, Software und Hardware sicher zu konfigurieren, Anweisungen und Richtlinien für die Informationssicherheit zu schreiben

für Benutzer werden sie in den Hintergrund gestellt und in der Regel nicht ausgeführt. Der Grund dafür ist sowohl die Beschäftigung von Systemadministratoren als auch der Mangel an entsprechenden Kenntnissen und Fähigkeiten zur Gewährleistung der Informationssicherheit.

Für große Unternehmen ist dieses Problem nicht so aktuell, weil beispielsweise große Banken eine Abteilung oder sogar eine Abteilung für Informationssicherheit haben. Dementsprechend sind nicht Systemadministratoren, sondern Sicherheitsadministratoren mit der Lösung von Sicherheitsaufgaben beschäftigt. Dabei führen Systemadministratoren und IT-Sicherheitsadministratoren verschiedene Aufgaben aus, einige dienen der Wartung und Bereitstellung von IT-Ressourcen und andere sorgen für die Sicherheit Ihrer IT-Infrastruktur. IT-Sicherheitsadministratoren stellen Richtlinien und Anweisungen für Systemadministratoren bereit.

Unabhängig davon, wer für die Informationssicherheit zuständig ist, der Systemadministrator oder der Administrator für Informationssicherheit, muss dieser Spezialist jedoch regelmäßig die Sicherheit der IT-Ressourcen des Unternehmens bewerten, d. H. Die Informationssicherheit des Systems prüfen.

Natürlich ziehen es viele große Organisationen vor, professionelle Wirtschaftsprüfer zu gewinnen, um die Sicherheit des Unternehmensinformationssystems zu überprüfen. Dies ist jedoch nur für große Organisationen sinnvoll, für die verschiedene Standards (GOST, ISO usw.) erforderlich sind. Kleine Unternehmen können sich ein solches Audit einfach nicht leisten, und daher liegt die Aufgabe eines praktischen Audits beim Systemadministrator als Hauptfachmann für das Unternehmensnetzwerk. Darüber hinaus müssen solche Kontrollen regelmäßig durchgeführt werden, was auch zusätzliche Kosten verursacht.